Wir stellen uns vor
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Andreas Körber Architekt der LebensTraumschule, langjährig in der Musikbranche und als Krankenpfleger tätig, Kölner Initiative Grundeinkommen |
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Gerlinde Kessler Dipl-Volkswirtin, Supervisorin, Anleiterin Jeux dramatiques, Projektarbeit und, Erwachsenenbild., Leitg. Ehrenamtl.Dienstes |
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Erika Schaffrath derzeit Ausbildung zur Dipl.-Kauffrau (FH) mit Schwerpunkt im Fach Personalwesen, Schwerpunkt Außenwirtschaft |
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Christoph Schlee allmende-film, Sprecher Kölner Initiative Grundeinkommen, Netzwerkrat Netzwerk GE |
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Henrik Wittenberg Graphik/Layoutexperte, Öffentlichkeitsarbeit und Sprecher Kölner Initiative Grundeinkommen, Mitarbeit bei "Mehr Demokratie" |
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Dagmar Glauch, Geschäftsführende Gesellschafterin Glauch Personal GmbH |
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Michael Harprecht Dipl.Ing. Maschinenbau, Staatl.gepr. Motopäde, Statist an der Oper Köln, Freestyle-Tänzer, Kölner Initiative Grundeinkommen | Alexandra Niedringhaus, Mutter von vier Kindern, Langjährige Erfahrung in der Kinderbetreuung und in der Stadtteilarbeit |
Unser Verein AllgemeinGut e. V. hat sich 2009 in Köln gegründet. Vorausgegangen war eine mehrmonatige Gruppenarbeit von Mitgliedern der Kölner Initiative Grundeinkommen und weiteren Interessenten, in der ab Oktober 2008 das Konzept "Einkommen für Engagement" [1.364 KB]
entwickelt wurde. Das Konzept zielt darauf ab, das Grundeinkommen in einem Pilotprojekt mit Erwerbslosen anschaulich zu machen und zu realisieren. Neben der Grundeinkommensidee versuchen wir, Gemeinwohlorientierung entlang der neuen Diskussion um Gemeingüter substantiell zu thematisieren, aber auch durch praktische Aktionen vor Ort zu begleiten.
Beide Themenkomplexe stellen die Frage nach dem, was die Gesellschaft von heute und morgen zusammenhalten kann, wenn etablierte staatliche Institutionen an Vertrauen verlieren, die Politik sich als gestaltungsunfähig erweist, und aus der Wirtschaft weitgehend nur Impulse kommen, die das Privatinteresse von Unternehmen oder Einzelnen ausreizen, nach dem bekannten Motto "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren". Zunehmend zeigt sich, dass die alten Hierarchien und die neuen Geschäftemacher auf die Frage nach der Gemeinschaftsbildung keine überzeugenden Antworten haben.
Neue Antworten zeichnen sich durch die gesellschaftliche Definition von Gemeingütern ab, genauso wie durch die Einpflanzung einer solidarischen Basis, einem individuellen Vertrauensvorschuss, wie sie im "bedingungslosen" Grundeinkommen vorliegt. Eine weitere Antwort ist durch die Dreigliederungsidee vorgezeichnet, die von Rudolf Steiner in den "Kernpunkten der sozialen Frage" vorausschauend vorgelegt wurde. Darin beschreibt er
- die nötige Konzentration der staatlichen Organe auf das Recht (anstelle der Wirtschaft),
- die Herauslösung wesensfremder Elemente aus der Marktwirtschaft - z. B. Rechte an Grund und Boden, Rechte der Arbeitenden in der Produktionssphäre bezüglich ihrer Anteile am Erwirtschafteten, die nicht aus wirtschaftlichen sondern aus grundsätzlichen Erwägungen der Menschenwürde heraus festgelegt werden müssen
- die Befreiung des kulturellen Lebens von den ihm wesensfremden Zugriffen des Staates und der Wirtschaft, die unsere Kultur zutiefst schädigen
AllgemeinGut strebt an, bei seinen Lösungen Win-Win Situationen darzustellen: bei der Vorstufe des Grundeinkommens, dem "Einkommen für Engagement" profitiert sowohl die jeweilige Kommune bzw. der Stadtteil, dem zusätzliche gemeinwohlorientierte Leistungen von motivierten Menschen angeboten werden. Vor allem aber gewinnen die nun mit einem sicheren Einkommen abgesicherten "Bürgerarbeiter". Sie können eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, die sie selbst mit entwickelt haben. Eine Tätigkeit, die nicht den diskriminierenden Charakter des "Ersatzarbeitsmarktes" oder der "Beschäftigungstherapie" aufweist, der den von den Argen (oder ihr zugeordneten Trägern) angebotenen "Maßnahmen" oft eigen ist.
Ziel des Vereins ist es, in Ergänzung zu den Aktivitäten der Kölner Initiative Grundeinkommen konkrete Projekte in der Region Köln, aber auch darüber hinaus zu entwickeln und zu unterstützen, die
- das Bewusstsein für den Gemeingütercharakter im öffentlichen Raum wecken (z. B. die Dokumentation von Brachen während der Plan 09)
- gute Nachbarschaft und das Zusammenleben in den Stadtteilen fördern, das Menschen verbindet und ihre Talente entdecken hilft
- neue Tätigkeits- und Entlohnungsformen praxisnah ausloten, die auf der Trennung von Arbeit und Einkommen beruhen (Grundeinkommensidee)
- innovative ökologische Ideen und Konzepte unterstützen, die den Gesamtnutzen der Gemeinschaft und die Stärkung jedes Einzelnen fördern
- die internationale Vernetzung mit innovativen sozialen (v. a. Grundeinkommen) und ökologischen Projekten voranbringen






